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Zitate u.v.m. |
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| Wein
aus Blüten |
| Wein
aus Trauben |
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Beim
Rotwein werden die ausgepressten Beeren (Trester)
als Maische mitvergoren. Die Farbe erhält er von den
Beeren. Beim Weißwein wird nur der Saft
verwendet. Ohne Trester werden Rosé oder Weißherbst
von blauen oder roten Trauben vergoren. |
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| Vorarbeiten |
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Sämtliche
Geräte müssen absolut sauber sein, denn Wein
entsteht mit Hilfe eines lebenden Organismus (Hefe). Wenn
also andere Organismen wie wilde Hefen Pilze oder
Bakterien dazukommen, kann entweder die für diesen Wein
ausgewählte Edelhefe ihre Aufgabe nicht erfüllen, oder es
entsteht Fäulnis. Es hat sich bewährt so oft wie möglich
kochendes Wasser zu benutzen. |
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| Geräte |
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Ballon-
oder Korbflasche/n, Gärverschlüsse, Sieb, Trichter
Hydrometer, Messbecher, Weinheber (zur Not tut's auch
ein Schlauch), Korken oder Plastikverschlüsse,
Gärbottich. |
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| Zutaten |
- Zucker, höchstens
1.5 kg für 5L Flüssigkeit. Wenn die Trauben
weniger Sonne hatten, dann sollte man die
Zuckerzugabe entsprechend erhöhen.
- Brothefe bzw.
Bierhefe oder echte Edelhefe.
- Tannin (Gerbsäure),
das man kaufen kann, das aber auch in Zitronensäure
und Wildäpfeln vorhanden ist.
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| Wein
aus Blüten |
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z. B.
Holunder, Löwenzahn, Ginster, Rosen usw. Ca. 5L kochendes
Wasser über die Blüten gießen und nach einer Weile das Wasser
auspressen. Ca 2kg Zucker und Zitronensäure beimengen.
Blüten haben kaum Nährboden für die Hefe und der
Zucker alleine reicht nicht aus. Auf 50L einen
Teelöffel Nährhefe zugeben. Die Temperatur auf 24°
absinken lassen und jetzt die Reinhefe zufügen.
Den Wein in eine Korb- bzw. Ballonflasche füllen mit
einem Gärverschluss verschließen und gären lassen.
Danach kann man ihn in Flaschen füllen. |
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| Saft
erzeugen |
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Trauben
kann man pressen wie man möchte, sei es in einem
Mörser, einer Presse, ja sogar mit Füßen wird
eingestampft. Beim Weißwein werden die ausgepressten
Beeren sofort entfernt. Beim Rotwein gibt man einen Teil
des Tresters (sog. Kuchen) wieder in den Saft. Je mehr
Trester desto dunkler die Farbe. |
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| Gärung |
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Trauben
haben auf der Haut einen sogenannten "Hauch"
in der die eigene Hefe enthalten ist. Auf die sollte man
sich nicht verlassen. Sinnvoller ist es
eine Reinhefe zu verwenden. Man setzt die Gärhefe an
indem man Most in einer Flasche auf etwa 24° erhitzt
und die Temperatur kontrolliert. Vorsicht! Bei einer
Temperatur ab 27° stirbt die Reinhefe ab! Über Nacht
an einen warmen Ort stellen (mind. ca. 18°) Wenn es in
der Flasche zu "arbeiten" beginnt auch die
Hauptmenge des Mostes auf 24° erwärmen und den Inhalt
der gut geschüttelten Flasche hineinleeren. Die
Temperatur bei etwa 24° halten. Ein Absinken der
Temperatur unter 21° sollte vermieden werden, weil die
Reinhefe sonst "schläft" und sich fremde
Hefen entwickeln können. Während des Gärvorganges
soll der Trester im Most bewegt werden, denn er steigt
an die Oberfläche und darf nicht trocken werden. |
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| Klären |
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Nach der
ersten "stürmischen" Gärung den Wein abziehen,
dann den Trester auspressen und in ein Fass oder Ballon
füllen. Darauf achten, dass das Gefäß voll und keine
Luft über der Flüssigkeit ist. Die Temperatur kann
jetzt auf 15-16° absinken. Wenn die Rückstände zu
Boden gesunken sind, den Wein erneut abziehen und in ein
sauberes Gefäß füllen. |
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| Abfüllen |
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Absolut
sauber müssen die Flaschen sein. Auskochen und mit dem
Hals nach unten abtropfen lassen damit kein Staub
eindringen kann. Nach dem abkühlen sofort verwenden.
Den Wein liegend aufbewahren damit die Korken feucht
bleiben. |
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Der
Feind jeder Weinherstellung ist die Essigfliege. Durch sie wird
der Wein in Essig
umgewandelt! Darum immer einen Gärverschluss benutzen! |
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